10 IoT-Prognosen für 2018
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10 IoT-Prognosen für 2018

Nach der Rückschau auf die zehn wichtigsten IoT-Themen 2017 wagt IoT Analytics vor dem Hintergrund der vor einem Jahr getroffenen Prognosen einen Ausblick auf die zehn Trends, die den IoT-Markt in den kommenden 12 Monaten prägen dürften.

Beurteilung unserer IoT-Prognosen für 2017

Im Rahmen unseres Rückblicks auf 2016 haben wir im vergangenen Januar vier Prognosen formuliert, die bis auf Prognose 3 durchweg eingetroffen sind.

IoT-Prognose 1: Kampf um die Spitzenposition bei IoT-Plattformen

  • Unsere Erwartungen 2017: Anfang 2017 gingen wir davon aus, dass sich die großen Anbieter von IoT-Plattformen für den Kampf um die Position des Branchenprimus rüsten würden.
  • Unsere Beurteilung 2018: Tatsächlich führten Preisnachlässe und neue Marktteilnehmer dazu, dass der Kampf um die Vorherrschaft 2017 noch erbitterter geführt wurde. 12 Monate später stehen mit Microsoft und Amazon erste Gewinner fest.

IoT-Prognose 2: Rivalisierende Technologien bei der IoT-Konnektivität

  • Unsere Erwartungen 2017: Vor dem Hintergrund massiver Telko-Investitionen in energiesparende Technologien gingen wir davon aus, dass diese bestehende LPWAN-Technologien wie Sigfox und LoRa erfolgreich herausfordern würden.
  • Unsere Beurteilung 2018: Tatsächlich kündigten 2017 zahlreiche Telko-Unternehmen neue NB-IoT/LTE-M-Rollouts an, die in direkte Konkurrenz zu Sigfox und LoRa treten. Obwohl bis dato noch kein Sieger feststeht, ist das Rennen eindeutig eröffnet.

IoT-Prognose 3: AR/VR erobert den Mainstream

  • Unsere Erwartungen 2017: Für 2017 prognostizierten unsere Experten die ersten Real-Life-Anwendungsmöglichkeiten für Augmented Reality bzw. Virtual Reality.
  • Unsere Beurteilung 2018: In diesem Punkt waren wir eindeutig zu optimistisch. 2017 waren nur sehr wenige Real-Life-Anwendungen zu verzeichnen, so dass die Wirklichkeit weit hinter den Erwartungen zurückblieb.

IoT-Prognose 4: Noch mehr Alltag, noch weniger Hype

  • Unsere Erwartungen 2017: Anstelle der Fokussierung auf Technologieaspekte wie neue Plattformen oder Konnektivitätsstandards prognostizierten wir eine Abkühlung des IoT-Hypes und die verstärkte Konzentration auf Implementierungen und Anwendungen in der Praxis.
  • Unsere Beurteilung 2018: Der IoT-Hype erlebte in der Tat eine Abkühlung. 2017 senkte Gartner seine Prognosen zur Zahl der vernetzten Geräte und reagierte damit auf Themen wie Blockchain und KI, die dem Internet der Dinge den Rang abliefen. Zudem machte sich Ernüchterung breit: Laut einem Cisco-Bericht können fast drei von vier IoT-Projekten nicht erfolgreich abgeschlossen werden.

Unsere IoT-Prognosen für 2018

Für das das laufende Jahr gehen wir von folgenden Entwicklungen aus:

Prognose 1: Der Plattform-Krieg wird zum Kampf „Horizontal vs. Vertikal“

Aus der ersten Phase des Kampfs um die Marktdominanz sind die horizontalen Plattformen als eindeutige Sieger hervorgegangen. Die horizontalen Cloud-Plattformen von Amazon und Microsoft wachsen rasant und erfreuen sich größter Beliebtheit bei Industrial-IoT-Entwicklern. Vertikale Plattformen spielen bis dato die zweite Geige. Von den Startups, die zunächst spezifische Anwendungsfälle und vertikale Märkte bedient haben und damit durchaus erfolgreich waren, gehen die meisten heute andere Wege und vermarkten ihre Produkte als universelle IoT-Plattform. Beispiele hierfür sind C3IoT, das sich nach dem Start als Predictive-Maintenance-Anbieter für den vertikalen Energiemarkt nun als universelle AI&IoT-Plattform präsentiert, oder thethings.io, das als IoT-Plattform für Smart-City-Anwendungen begann und sich heute die Monetisierung der verschiedensten Endgeräte auf die Fahnen geschrieben hat. Momentan scheinen ein kompletter Technologiestack und schnelle Skalierbarkeit wichtiger zu sein als tiefgreifende Expertise in einem konkreten Fachgebiet. Möglicherweise wird sich dies ändern, mit der Folge, dass sich das IoT-Universum in Vertreter eines „horizontalen“ Ansatzes auf der einen und einer „vertikalen“ Herangehensweise auf der anderen Seite aufspaltet. Vertikale Plattformen könnten dabei aus zwei Gründen den Sieg davontragen: 1.) Ihre digitalen Ergänzungen und Datenmodelle sind für konkrete Anwendungsfälle ausgelegt, so dass nur sie das ganze Potenzial von Analytik und KI ausschöpfen können. 2.) Sie bieten branchenspezifische App-Stores, die einem Industriezweig ein ganzes Bündel an geschäftskritischen Anwendungen bereitstellen. So offerieren sie der Fertigungsindustrie z. B. nicht nur neue Anwendungen für die prädiktive Wartung, sondern auch zukunftsweisende MES- und Asset-Management-Systeme, die bestehende Systeme ersetzen. Als dritter Grund wird mitunter die „branchenspezifische Geräte-Interoperabilität“ genannt, ein Vorteil, der allerdings im Schwinden begriffen ist. Mittlerweile unterstützen die meisten horizontalen Plattformen alle gängigen Protokolle der verschiedenen Branchen bzw. kooperieren mit Gateway-Herstellern, die in dem jeweiligen vertikalen Markt für die notwendige Interoperabilität sorgen.

Prognose 2: IT-Unternehmen verfeinern ihre IoT-Cloud- und Data-Lake-Strategien

Einige Unternehmen haben bereits einen wesentlichen Teil ihrer Prozesse in die Cloud verlagert, und viele andere werden folgen. Cloud-Umgebungen bieten zahlreiche Vorteile wie günstige Datenspeicherung, hohe Rechenleistung und (mittlerweile auch) zuverlässige Sicherheit. Bleibt die Frage, ob Unternehmens- und IoT-Daten besser in privaten oder in öffentlichen Cloud-Umgebungen aufgehoben sind. Meist empfiehlt sich eine Mischform, die Hybrid Cloud. Anstelle ihr Backend für einzelne IoT-Anwendungsfälle fit zu machen, gehen viele IT-Abteilungen zu Recht davon aus, dass es eine ganzheitliche Daten- und Cloud-Strategie braucht, um ihr Unternehmen für die massive Nutzung von IoT-Daten zu rüsten. Die Entwicklung von IoT-Lösungen bedeutet häufig, dass Daten benötigt werden, die bis dahin nicht als wichtig erachtet wurden (so funktionieren Predictive-Maintenance-Algorithmen z. B. umso besser, je weiter die Systemausfälle in der Vergangenheit liegen, die sie für ihre Prognose heranziehen). Zudem beklagen sich viele Datenwissenschaftler darüber, dass sie einen Großteil ihrer Zeit damit verbringen, Daten zusammenzuführen und aufzubereiten. Aus genau diesem Grund werden zahlreiche Unternehmen 2018 die Schaffung eines zentralen Data Lake in der Cloud anstreben, der alle IoT- und Nicht-IoT-Daten zusammenfasst und das Fundament für künftige digitale und IoT-Initiativen legt.

Prognose 3: China etabliert sich als IoT-Leader

In den vergangenen ca. 50 Jahren hat China den Wandel von der einstigen Billigwerkbank der Welt zur globalen Technologie-Großmacht vollzogen. Seit kurzem verlieren Apple und Samsung kontinuierlich Marktanteile an Newcomer aus dem Reich der Mitte. In anderen Hightech-Industrien wie beispielsweise bei der Herstellung von Solarmodulen hat China dem Rest der Welt längst den Rang abgelaufen. China war auch das erste Land, in dem das Internet der Dinge massiv vom Staat vorangetrieben wurde. Die im März 2011 im Zuge des 12. Fünf-Jahres-Plans verkündete Förderung beinhaltet gezielte Finanzierungshilfen und eine Reihe von IoT-Pilotprojekten, die zwischen 2014 und 2016 durchgeführt wurden. Ergänzt wurde dies durch die neue Industriepolitik unter dem Motto „Made in China 2025“. Ein Großteil der Projekte entfiel auf die Städte Wuxi und Shenzhen, mit praxisbezogenen Anwendungen wie Umwelt-Monitoring, Fahrrad-Diebstahlsicherung, Home Security und der Nachverfolgbarkeit von Agrarprodukten. Parallel dazu haben ausländische Unternehmen wie AstraZeneca IoT-Pilotprojekte im Gesundheitswesen in Angriff genommen. Die in geschlossenen Ökosystemen entwickelten Technologien sind nun reif für den Massenmarkt und stoßen dort auf enorme Nachfrage. Praktikable Lösungen für die Bekämpfung der Luftverschmutzung und die urbane Mobilität werden dringend gesucht. IoT-basierte Zahlungssysteme und smarte Fahrradschlösser sind nur zwei Lösungen, die im gesamten Land auf breiter Front eingesetzt werden. Getragen wird dies vom rasanten Rollout der IoT-Infrastruktur wie z. B. den innovativen Kommunikationstechnologien von China Unicom und China Telecom oder den Cloud-Backends von Alibaba und Huawei. Sieben Jahre, nachdem der chinesische Staat die IoT-Bühne betreten hat, werden sich 2018 die ersten Investitionsprojekte bezahlt machen und wir werden weitere IoT-Projekte sehen, innerhalb und womöglich auch außerhalb von China.

Prognose 4: Angesichts der vier großen Hürden für die IoT-Akzeptanz sind neue Erfolgsgeschichten Mangelware

Wann wird der IoT-Markt endlich seine Fesseln abstreifen und durchstarten? Jetzt jedenfalls noch nicht. Auch 2018 wird das industrielle Internet der Dinge primär aus Pilotprojekten und Testläufen bestehen. Trotz einzelner Erfolgsstories, die besonders in Bereichen wie Metering, Flottenmanagement, vernetzte Industrieanlagen und vernetzte Fahrzeuge zu vermelden waren, wird die Zahl der neuen IoT-Großprojekte nur einen Bruchteil der zahllosen sonstigen Pilotprojekte und Tests ausmachen. Die vier größten Hürden für die IoT-Akzeptanz, 1. fehlende Interoperabilität, 2. mangelnde Sicherheit, 3. ungelöste Probleme bei Datenschutz & Datenhoheit und 4. limitierter ROI der Praxisanwendungen, werden uns noch mindestens anderthalb Jahre beschäftigen. Zeitgleich werden sich immer mehr Firmen auf den Weg ins Internet der Dinge machen, was für die IoT-Anbieter zu weiteren Pilotprojekten und kleineren Tests führen dürfte. Diese Tests finden häufig parallel zum „Build vs. Buy“-Prozess und zur Plattformauswahl durch den Endanwender statt. Wie in der Vergangenheit wird es jedoch auch künftig Erfolgsgeschichten geben, die unter unserem Radar bleiben. Nicht wenige Unternehmen ziehen erheblichen Mehrwert aus ihren IoT-Initiativen, behalten dies aber aus Wettbewerbsgründen lieber für sich. (So nutzen manche Firmen eine Kombination aus IoT und Analytics, um die Prozesskontrolle bei der Produktion zu optimieren.)

Prognose 5: IoT-Gerätehersteller profitieren von neuen Konnektivitätsoptionen

Noch nie gab es so viele Konnektivitätsalternativen für IoT-Endgeräte mit Remote-Zugriff. Jahrelang galt der Mobilfunk als sicherste Option für eine vernetzte Infrastruktur, für Container, Zähler, Pipelines, Fahrzeuge und vieles mehr. Mittlerweile steht eine ganze Palette an innovativen LPWA-basierten Technologien zur Auswahl, die eine deutlich längere Batterielaufzeit versprechen. Nach dem Rollout entsprechender Netze durch mehrere Großbetreiber wird 2018 zeigen, inwiefern Gerätehersteller und Endnutzer neue Optionen wie NB-IoT und LTE-M annehmen und ob Sigfox und LoRa ihr LPWA-Momentum auf Dauer halten können. Vermutlich werden die meisten Carrier beide 3GPP-Standards unterstützen, da sich die IoT-Anwendungsfelder der Technologien nur teilweise überschneiden und die Aufrüstung des LTE-Netzes für beide Optionen vergleichsweise wenig Kosten verursacht (im Durchschnitt nur ca. 20 % Mehrkosten). Tatsächlich fahren einige Betreiber bereits jetzt eine „gemischte“ Strategie mit 3GPP-Standards im gehobenen Segment und lizenzfreien Technologien im Low-End-Bereich, um noch flexibler auf den Markt reagieren zu können. Zugleich dürften Newcomer, die den Markt mit neuen Technologien wie Mesh-Netzwerken, Satellit und (nach 2018) 5G betreten, den Herstellern von IoT-Endgeräten eine Fülle an interessanten Konnektivitätsoptionen eröffnen.

Prognose 6: Anwendungen nutzen vermehrt das Potenzial von Analytics und KI

Das Internet der Dinge ist der Schlüssel zur umfassenden Nutzung von Datenanalyse und künstlicher Intelligenz. Allerdings gab es bisher nur wenige Anwendungen, die über einfache Regelverwaltung und Statistik hinausgingen. Nun zeigen sich erste Beispiele, dass es auch anders geht. So nutzt ein Bahnunternehmen komplexe neuronale Netze, die bestehende Datensätze analysieren und die Schienenauslastung mit bestechender Genauigkeit prognostizieren. Roboter werden für autonomes Verhalten anstelle für die Befolgung eines fest vorgegebenen Skripts trainiert. Unsere IoT-Prognose lautet, dass wir 2018 weitere Pilotprojekte mit KI-Funktionalität sehen werden. Ein beherrschendes Thema wird dabei der Wechsel von einer regel- und bedingungsbasierten Wartung zu einer auf maschinellem Lernen beruhenden, prädiktiven Wartung sein.

Prognose 7: Nicht alle Consumer-IoT-Produkte werden DSGVO-konform sein

Im Mai 2018 tritt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft. Sie markiert einen regulatorischen Meilenstein, da sie den Datenschutz für alle Bürger der Europäischen Union einheitlich regelt und stärkt. Die DSGVO zielt auf personenbezogene Kundendaten, die von Unternehmen erhoben werden, und richtet den Fokus dabei besonders auf Consumer-IoT-Geräte wie Fitnesstracker, Smart-Home-Systeme und vernetzte Fahrzeuge. Hersteller müssen künftig u. a. die ausdrückliche Zustimmung der Nutzer zur Verarbeitung ihrer Daten einholen, Verletzungen der Datenintegrität melden, durch frühzeitige technische Maßnahmen (Privacy by Design) für die Sicherheit der Daten sorgen und besondere Schutzvorkehrungen treffen, wenn personenbezogene Daten von Minderjährigen verarbeitet werden. Die neuen Regelungen gelten für alle Unternehmen, die in der EU Geschäfte machen, also auch für Hersteller aus den USA und aus Asien. Obwohl dies seit langem bekannt ist, haben einige Anbieter der DSGVO bisher keine größere Bedeutung beigemessen. Da sich dies bis zum Mai nicht grundlegend ändern dürfte, rechnen wir mit Klagen gegen eine Reihe von Unternehmen, die glauben, die DSGVO ignorieren zu können.

Prognose 8: IoT-Anbieter machen ernst mit der Blockchain

Noch vor einem Jahr war die Blockchain- oder Distributed-Ledger-Technologie nur Experten bekannt. Dies hat sich geändert, und Anfang 2018 beläuft sich der Wert aller Blockchain-basierten Kryptowährungen auf fast 1 Billion USD, wobei der Löwenanteil auf Bitcoins entfällt. Der Hype um die Blockchain hat auch die Phantasie hinsichtlich ihrer Anwendung im IoT-Ökosystem befeuert. Besonders hervorzuheben ist dabei die 2017 gegründete „Trusted IoT Alliance“, die IoT-Produkte mithilfe der Blockchain sicherer machen will. Parallel dazu entstanden gleich mehrere digitale Währungen, mit denen sogenannte „Smart Contracts“ zwischen IoT-Geräten verwaltet und umgesetzt werden sollen. Leider fehlen bis dato echte Erfolgsgeschichten für Blockchain-Anwendungen im Internet der Dinge. 2018 werden mit Sicherheit weitere Pilotversuche folgen (z. B. von der IOTA Foundation), so dass wir vielleicht bald wissen werden, wie praktikabel die Technologie für den IoT-Sektor wirklich ist und wann sie den Mainstream erreichen wird. Nach unserer heutigen Einschätzung wird es noch mindestens fünf Jahre dauern, bevor die Blockchain in der Praxis zum Einsatz kommt, um sichere End-to-End-IoT-Anwendungen zu ermöglichen, bzw. bevor eine signifikante Anzahl von Geräten auf Smart-Contract-Basis autonom den Austausch von Daten untereinander aushandelt.

Prognose 9: IoT und Nachhaltigkeit im Doppelpack

Das Besondere am Internet der Dinge ist, dass es Menschen und Objekte einbindet, die bisher außerhalb der Reichweite der technologischen Entwicklung lagen. Es versetzt uns z. B. in die Lage, die Luftverschmutzung, den Verkehrsfluss und die Nahrungskette effizienter zu überwachen oder die Wasserversorgung, den Energieverbrauch und das Gesundheitswesen zu optimieren. All dies kann die Welt ein Stück besser machen, und 2018 werden Unternehmen rund um den Globus zunehmend verstehen, dass IoT sehr viel mehr ist als ein ökonomisches Phänomen – dass es eine nicht zu unterschätzende gesellschaftliche Dimension hat. Organisationen wie das Weltwirtschaftsforum oder die Internationale Fernmeldeunion gehen hier mit gutem Beispiel voran und debattieren das Thema auf höchster Ebene. Dabei sollte nicht übersehen werden, dass es bereits zahlreiche Nachhaltigkeitsprojekte auf IoT-Basis gibt, wie beispielsweise die Überwachung der Umweltsituation oder der Lebensmittelversorgung. Allerdings verfolgen viele dieser Projekte in erster Linie wirtschaftliche Ziele. Angetrieben durch hitzige Debatten um Klimawandel, ungleiche Einkommen und drückende Armut dürften 2018 erste Unternehmen damit beginnen, IoT-Technologien zur Stärkung der weltweiten Nachhaltigkeit zu nutzen.

Prognose 10: Blockchain-based Artificial Edge Intelligence (BAEI) erreicht den Mainstream

Keinesfalls! Mit diesem auf den ersten Blick so eingängigen Begriff wollen wir lediglich eines zeigen: Wenn Sie ein Schlagwort wie BAEI hören, lehnen Sie sich zurück, trinken in aller Ruhe Ihren Kaffee und schmunzeln über all die Firmen, die ihre Marketingtexte mit derartigen Worthülsen aufhübschen. Es gibt zweifellos großartige Entwicklungen bei Edge Analytics, künstlicher Intelligenz und Blockchain. Aber diese Entwicklungen laufen nicht alle gleichzeitig ab und sind todsicher noch weit vom Mainstream entfernt.

Weiterführende Informationen:

Wenn Sie sich intensiver mit den neuesten Entwicklungen im IoT-Markt befassen wollen, empfehlen wir Ihnen den State of the IoT 2017 Report vom Dezember 2017 (nur für Unternehmensabonnenten).

Der Autor

Knud Lasse Lueth ist Marktexperte in den Bereichen IoT und Industrie 4.0. Er ist Geschäftsführer des Analystenhauses IoT Analytics, Autor zahlreicher Marktstudien zum Internet der Dinge und regelmäßiger Sprecher auf Digitalisierungsveranstaltungen. Herr Lueth lebt und arbeitet in Hamburg.

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