Edge Computing: eine Alternative zur Cloud?
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Edge Computing: eine Alternative zur Cloud?

Das Konzept des Fog bzw. Edge Computings bringt ein Stück weit mehr Intelligenz zurück ins Feld und ist in bestimmten Uses Cases mit Sicherheit von Vorteil. Ein Zusammenspiel aus beiden Konzepten kann die besten Synergieeffekte schaffen.

Logo: Crisp ResearchAn dieser Stelle empfehlen und kommentieren Analysten von Crisp Research regelmäßig Web-Beiträge exklusiv für die Leser von Digitales-Wirtschaftswunder.de. Thema heute: Edge Computing und IoT

Quelle: CIO

Läutet Edge-Computing das Ender der Cloud ein?

Die Idee ist nicht neu. Schon 2014 präsentierte der Netzwerkriese Cisco seine Vision vom Fog Computing. „Wir verschwenden Zeit und Bandbreite, wenn wir alle Daten von IoT-Devices erst in die Cloud und dann die Antworten wieder zurück ins Netz spielen“, erklärte Guido Jouret, Chef von Ciscos Internet-of-Things-Sparte. Viel sinnvoller wäre es doch, zumindest einige Verarbeitungsaufgaben direkt vor Ort von intelligenten Routern erledigen zu lassen.

Kay Wintrich, Technical Director von Cisco Deutschland, erklärt das Konzept so: „Fog Computing bringt Analyse-, Verarbeitungs- und Speicherfunktionen an den Rand des Netzwerks.“ Im „Internet of Everything“, sprich einer komplett vernetzten Welt, sei das die einzige Möglichkeit, mit der großen Menge an anfallenden Daten umgehen zu können. IBM argumentiert ganz ähnlich, verwendet dafür aber den Begriff Edge Computing. Auch Microsoft-Chef Satya Nadella sprach auf der Entwicklerkonferenz Build 2017 von Edge Computing und propagierte eine „intelligente Cloud“.

Analyst Stefan Ried sagt:

Die IoT Edge, also Rechenleistung nahe an den Sensoren oder Aktoren, macht bei vielen Szenarien Sinn. Besonders wenn Gebäude oder Roboter lokal-autonom handeln müssen. Die Gesamtrechen- und Speicher-Leistung wird aber mit IoT weiter so massiv zunehmen, dass die Edge einfach einen Teil des Wachstums abfedert, nicht aber Rechenleistung aus der Cloud zurück auf verteilte Devices verlagert wird.

 

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