Exklusiv: Leitfaden Digitalisierung für den Mittelstand
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Exklusiv: Leitfaden Digitalisierung für den Mittelstand

Der neue Leitfaden zur Digitalisierung von Crisp Research und QSC liefert Entscheidern im Mittelstand alle Informationen, um ihr Unternehmen fit zu machen für die digitale Transformation. In Teil 1 unserer vierteiligen Serie geben wir einen Überblick über die wichtigsten digitalen Erfolgsrezepte.

Die digitale Transformation ist längst in voller Fahrt – auch und gerade im Mittelstand. Erst im Sommer hatte Digitales-Wirtschaftswunder.de exklusiv über die erste deutsche Marktstudie zur digitalen Transformation in mittelständischen Familienunternehmen berichtet. Die Ergebnisse der ebenfalls vom renommierten Analystenhaus Crisp Research und von QSC erhobenen Umfrage unter 173 deutschen Mittelständlern sind jetzt auch Grundlage des neuen Leitfadens. So zeigt sich: Zwar sind die Mittelständler dank ihrer ureigenen Stärken wie Fokussierung auf das Kerngeschäft, Geschwindigkeit und Beweglichkeit prädestiniert, um auch den digitalen Wandel zu meistern. Allerdings stehen rund 40 Prozent aller befragten Firmen und Betriebe noch ganz am Anfang der Transformation. Warum? Sie sind auf der Suche nach ihrem strategischen Fahrplan Richtung digitale Zukunft. Der „Leitfaden Digitalisierung – Strategien, Technologien und Ökosysteme“ von Crisp Research und QSC bietet Entscheidern dazu einen Überblick, welchen Aufgaben sie sich bei der digitalen Transformation ihres Unternehmens stellen müssen, was sie wissen müssen, wer aktiv werden muss und welche Partner sie dazu brauchen.


Download: Exklusiv und kostenfrei für die Leser dieses Blogs

Laden Sie sich als Leser dieses Blogs den „Leitfaden Digitalisierung – Strategien, Technologien und Ökosysteme“ kostenfrei herunter. Passend dazu finden Sie an dieser Stelle auch einen Download für die erste deutsche Marktstudie zur Digitalisierung in mittelständischen Familienunternehmen. Dazu müssen Sie keine persönlichen Daten angeben – einfach auf die unten stehenden Download-Bilder klicken:

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Leitfaden Digitalisierung
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Studie Familienunternehmen

 


Wie also können Entscheider im Mittelstand ihre Digitalisierungsreise starten? Im Fokus stehen sechs zentrale Handlungsfelder: darunter Strategie und Ziele, IT-Infrastruktur, -Partner und -Prozesse sowie Unternehmenskultur, digitale Produkte und Kundenbeziehungen.

Eine Grafik, die den Aufbau des Leitfadens visualisiert. Er besteht aus sechs Handlungsbereichen: 1. Digitalisierungsstrategie, 2. digitale Infrastruktur-Plattform, 3. digitale Partnerlandschaft und Ökosystem, 4. digitale Organisations- und Prozesslandschaft, 5. digitale Unternehmenskultur und 6. digitale Produkte und Kundenbeziehungen.
Der Leitfaden fokussiert sechs Handlungsbereiche der digitalen Wertschöpfungskette.

Der Blick auf die Wertschöpfungskette zeigt: Alle Unternehmensbereiche sind mehr oder weniger stark von der Digitalisierung betroffen. Kein Fachbereich und kaum ein Mitarbeiter können sich dieser Entwicklung verschließen. Die Folge: ein Paradigmenwechsel für die Bedeutung der IT im Unternehmen – laut Leitfaden nicht mehr Mauerblümchen, sondern „alles entscheidende Basis, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Kunden und Partner adressieren zu können“.

Strategie: Vom Nicht-IT-Unternehmen zum IT-Unternehmen

Zentrale Voraussetzung: Ein Plan, der zeigt, wie zeitgemäße IT-Infrastrukturen, Geschäftsprozesse und -modelle gewinnbringend zueinander finden sollen. Der festhält, welche digitalen Produkte und Services entstehen. Und wie sich das eigene Geschäft digital unterstützen und verzahnen lässt. „So wandelt sich die Rolle vieler Unternehmen, da sie fortan nicht mehr als IT-Anwender auftreten, sondern auch immer häufiger eigene digitale Produkte und Dienstleistungen wie beispielsweise Apps, Sensor- & Software-basierte Produkte u.a. anbieten müssen“, heißt es im Leitfaden. Bedeutet konkret: Nicht-IT-Unternehmen werden zu IT-Unternehmen.

Partnerschaften: Branchenübergreifende Zusammenarbeit mit Fokus auf Kernkompetenzen

Diesen Rollenwechsel können die wenigsten Mittelständler auf ihrer Digitalisierungsreise alleine bewältigen. Und sich, im Gegensatz zu Großkonzernen, keine kostspieligen Pilotprojekte oder Digital-Labore leisten. Besinnen sich Firmen und Betriebe aus dem Mittelstand auf ihre ureigenen, agilen Stärken, kommen Partner ins Spiel: IT-Dienstleister, externe Berater, Start-ups. Eine Empfehlung, die auch das Bundeswirtschaftsministerium im Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL ausspricht. Egal ob Mittelstand oder Großkonzern: Kooperation bedeute in der digitalisierten Wirtschaft demnach nicht mehr nur Zusammenarbeit zwischen Anbietern und Anwendern. Sondern einen branchenübergreifenden vertrauensvollen Austausch, mit dem Ziel, digitalisierte Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Infrastruktur: IT erschließt ökonomisches Potential

Die technologischen Bausteine der digitalen Transformation heißen beispielsweise Big Data, Private oder Public Cloud, Virtual Reality oder Mobile Services. Wie sich bestehende Geschäftsprozesse, -services und -modelle darüber abbilden, unterstützen, erweitern und optimieren lassen, wissen spezialisierte Partner. „Hierfür hat sich eine neue Klasse von Dienstleistern entwickelt, die Verantwortung für den Aufbau, Betrieb und die Optimierung von Infrastrukturen übernehmen.“ Ein Blick auf die Zahlen der Studie zum Status Quo der Digitalisierung in deutschen Familienunternehmen zeigt, wie groß der Handlungsbedarf ist: 38,7 Prozent der befragten Unternehmen denken, dass die eigene IT-Infrastruktur der Digitalisierung nicht gewachsen ist. 34,7 Prozent erkennen zudem eine fehlende technologische Kompetenz im Unternehmen.

Eine Balkengrafik aus der Crisp-Studie zum Status Quo der Digitalisierung deutscher Familienunternehmen: 38,7 Prozent denken, dass die eigene IT-Infrastruktur der Digitalisierung nicht gewachsen ist. 34,7 Prozent erkennen zudem eine fehlende technologische Kompetenz im Unternehmen.
Handlungsbedarf bei IT-Infrastruktur und Technologiekompetenzen.

Kunden: Agile Infrastrukturen zahlen sich aus

Wie schnell und nachhaltig sich diese Lücken schließen lassen, ist eine Frage des Budgets. Einerseits. Andererseits aber vor allem auch eine Frage der Bereitschaft zur Veränderung. „Mit der digitalen Transformation beginnt für die Unternehmen und deren Mitarbeiter ein Weg raus aus der Komfortzone“, heißt es in der Crisp-Studie. Im digitalen Zeitalter drehe sich schließlich alles um Innovation, Geschwindigkeit und Veränderung. Immerhin planen 63,6 Prozent der Unternehmen mehr Budget für neue IT-Infrastruktur ein, um digitale Projekte möglich zu machen. Investitionen, die sich laut Studie dank steigender Produktivität und optimierter Geschäftsprozesse und -modelle schnell bezahlt machen.

Lesen Sie in den weiteren Folgen unserer Mini-Serie zum Mittelstands-Digital-Leitfaden von Crisp und QSC, wie die digitale Transformation ökonomische Potentiale freisetzt. Wir stellen in drei Artikeln vor, welche Empfehlungen die Crisp-Analysten für den Mittelstand bereithalten – ob zur Strategie, zum Ökosystem oder zum digitalen Produktportfolio.

Weiterführende Inhalte:

Leitfaden Digitalisierung: Die optimale Strategie – Teil 2

Exklusiv: Erste deutsche Marktstudie zur Digitalisierung in mittelständischen Familienunternehmen

 

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