Microsoft ist größter Anbieter von Cloud-Speicher
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Microsoft ist größter Anbieter von Cloud-Speicher

Microsoft hat sich zum Nummer-Eins-Anbieter für Cloud Storage entwickelt. Mit seiner Cloud-Lösung OneDrive hängt das Unternehmen aus Redmond in den USA die nächstgrößten Mitbewerber Dropbox und Google Drive nicht nur bei den Nutzerzahlen ab.

Auch beim Anteil der Anwender, die für ihren Cloud-Speicher zahlen, verweist Microsoft die Konkurrenz deutlich auf die Plätze. Da OneDrive, Dropbox und Google Drive vor allem von Privatanwendern genutzt werden, ist der Anteil der zahlenden Nutzer gering. Bei Dropbox liegt er bei mageren 0,03 Prozent, während Google Drive auf 0,42 Prozent kommt. Für Microsofts OneDrive zahlt immerhin mehr als jeder Zehnte (11 Prozent). Das meldete kürzlich der kalifornische Telefonieanbieter Ooma, der eine Reihe interessanter Zahlen und Fakten rund um das Geschäft mit der Cloud von 2011 bis 2016 zusammengetragen hat.

OneDrive in Windows 10 und Office integriert

Demnach verzeichneten die Redmonder bereits im Oktober 2015 eine halbe Milliarde Nutzer. Dropbox hingegen überquerte diese Schwelle erst im März 2016. An dritter Stelle rangiert Google Drive. Der Wirtschafts- und IT-Autor Michael Kroker führt die Spitzenstellung von Microsoft in seinem IT-Blog auch darauf zurück, dass OneDrive im zunehmend verbreiteten Windows 10 integriert sei. Zudem ist OneDrive Bestandteil des kostenpflichtigen Office-Pakets von Microsoft.

Spezielle Lösungen für das Business

Im Markt für Geschäftskunden und mittelständische Unternehmen stellt sich das Anbieterspektrum vielfältiger dar. Neben Microsofts OneDrive for Business, Dropbox Business und Google Drive for Work ist auch Amazons S3 als Schwergewicht mit von der Partie. In Deutschland kommen zahlreiche nationale Angebote wie zum Beispiel DriveOnWeb Business oder Strato HiDrive hinzu. Worauf mittelständische Unternehmen beim Speichern in der Datenwolke achten müssen, fasst ein weiterer Beitrag in diesem Blog vor allem mit Blick auf das Thema IT-Sicherheit zusammen.

SAP führend bei Cloud Services

Im Business-Bereich und dort vor allem bei ERP-Anwendungen hat sich zudem SAP als ernstzunehmender Akteur etabliert. Die SAP Cloud Platform dient dabei nicht nur als bloßer Datenspeicher, sondern bietet darauf basierend weitere Services an – etwa für die Anwendungsentwicklung, das Personalmangement oder das digitale Management von Werkzeugdaten als Baustein für das Internet der Dinge.

Google und SAP Hand in Hand

SAP kooperiert dabei mit Amazon Web Services (AWS) und Microsoft Azure. Mehr und mehr kristallisiert sich auch die Google Cloud Platform als wichtiger strategischer SAP-Partner heraus. Tony Baer, Analyst beim Marktforschungsinstitut Ovum, zeigt sich in einem Meinungsbeitrag für das Online-Magazin ZDnet davon überzeugt, dass sich Google und SAP im Cloud Business auf zahlreichen Feldern bestens ergänzen. „Auch wenn SAP und Google Cloud beide zu stolz sind, es zuzugeben – sie brauchen einander“, fasst Baer das gegenseitige Verhältnis der beiden Software- und Service-Giganten zusammen.

Infografik „Business in the cloud“, © www.ooma.com
© www.ooma.com

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