Mit Vollgas ins Internet der Dinge
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Mit Vollgas ins Internet der Dinge

Von fauchenden Dampfmaschinen zu vernetzten Gabelstaplern: Das Internet of Things (IoT) gehört für viele Unternehmen zur Geschäftsstrategie. Das zeigt eine aktuelle IDG-Studie. Warum Unternehmen jetzt ins IoT investieren sollten und die Cloud dabei immer wichtiger wird.

Ob Maschinen, die sich vorausschauend warten lassen oder vernetzte Container, die ihren Standort in Echtzeit funken: Das Internet der Dinge macht die Industrie intelligent. Mehr als 20 Milliarden vernetzte Geräte erwartet das Marktforschungsunternehmen Gartner bis zum Jahr 2020. Nicht nur in Produktion oder Logistik, sondern quer durch alle Branchen. Ob smarte Kühlschränke, vernetzte Autos oder Online-Sprechstunden für Patienten – das Internet der Dinge revolutioniert die Wirtschaft.

Grund genug für Unternehmen, künftig auf IoT zu setzen. Für eine schnellere Produktion, längere Maschinenlaufzeiten und kürzere Lieferfristen. Dass Unternehmen den IoT-Mehrwert mittlerweile erkannt haben, zeigt eine Studie von IT-Dienstleister IDG: Knapp zwei Drittel der befragten Firmen sind mit ihren bisherigen IoT-Projekten sehr zufrieden. Die Erfolgsquote ist damit im Vergleich zum letzten Jahr gestiegen. 2016 konnten noch 25 Prozent keinen Mehrwert an IoT-Projekten erkennen; 2017 waren es nur noch fünf Prozent.

Cloud gewinnt beim Thema Datensicherung

Mit dem IoT-Boom steigt auch das Vertrauen in Cloud-Lösungen. Um Daten zu speichern, setzen Unternehmen vermehrt auf die digitale Wolke. 49 Prozent der befragten Unternehmen nutzen hybride Clouds – heißt: nur noch sensible Daten lagern und verarbeiten sie in internen Rechenzentren, alles andere in der Cloud. Vor allem kleine Unternehmen (29 Prozent) vertrauen Cloud-Lösungen und verlagern ihre Daten komplett in die Wolke. Nur noch 17 Prozent verweigern sich dem Trend zur Cloud und speichern ihre Daten ausschließlich im eigenen Rechenzentrum.

IoT-Projekte jetzt starten

Noch gibt es kein Regelwerk, an dem Unternehmen sich orientieren können, um IoT-Projekte umzusetzen. Deswegen wenden sich Firmen vermehrt an IT-Beratungsunternehmen oder IT-Service-Provider. 73 Prozent der mittleren Unternehmen unter 1000 Mitarbeitern setzen verstärkt auf externe Hilfe. Wichtig für die Wahl des IoT-Anbieters ist dessen technisches Know-how, Branchenkompetenz und natürlich Preis und angebotene Leistung. So setzen große Unternehmen etwa vor allem auf Anbieter, dessen Lösungen leicht skalierbar sind. Um mit dem passenden Partner IoT-Projekte zu starten, fangen Unternehmen mit kleinen Projekten an, 19 Prozent starten mit einem Workshop für Fachabteilungen und Partner, in dem ein erster Prototyp entwickelt wird.

Steigende Investitionen in IoT-Projekte

Die meisten Unternehmen sind außerdem bereit, mehr Geld in IoT zu stecken. 57 Prozent investieren insbesondere in Cloud-Services, Datensicherheit oder IoT-Hardware wie Sensoren oder Gateways oder zukunftsträchtige Technologien wie 3D-Druck, Virtual Reality oder Künstliche Intelligenz. Nur drei Prozent der Unternehmen vermeiden Investitionen in IoT. Eine verpasste Chance, denn: Denn die Vorreiter profitieren eindeutig vom Einsatz der IoT: Ihre Maschinen fallen seltener aus, ihre Kosten sinken und das Image verändert sich positiv – was wiederum den Umsatz ankurbelt.

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