Edge Computing in der Automobilindustrie
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Edge Computing in der Automobilindustrie

Gemeinsam mit anderen großen Technologie- und Industriefirmen gründete Ericsson ein Konsortium für Big-Data-Analysen und Edge Computing in der Automobilindustrie. Ziel dieses Konsortiums ist es, Netz- und Recheninfrastrukturen weiter auszubauen.

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Quelle: IT-Zoom

Konsortium für Big Data und Edge Computing

Gemeinsam mit der Denso, Intel, Nippon Telegraph and Telephone Corporation (NTT), NTT Docomo, Toyota Info Technology Center und Toyota Motor gründete Ericsson das neue „Automotive Edge Computing Consortium“. Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es, eine Netz- und Recheninfrastruktur für den Datenaustausch mit vernetzten Fahrzeugen zu schaffen, heißt es. Dadurch sollen Funktionen wie intelligentes Fahren und die Erstellung von Echtzeitkartenmaterial möglich werden.

Das Automotive-Konsortium will sich zunächst auf eine optimierte Netzgestaltung mit erhöhten Netzkapazitäten durch Edge Computing konzentrieren. Auf diese Weise sollen große Datenmengen effizient zwischen Fahrzeugen und der Cloud übertragen werden. Weitere Ziele seien die Definition von Anforderungen und die Entwicklung von Anwendungsbeispielen für den Einsatz von mobilen Endgeräten im Fahrzeug. Darüber hinaus fördere man auch die Entwicklung von Best Practices für den Ansatz „Distributed/Layered Computing“, bei dem u.a. die Rechenleistung dezentralisiert wird.

Das sagt Analyst Jan Mentel:

Der Zusammenschluss der großen Technologie-und Industriefirmen zeigt, dass gerade in der Automobilbranche die Expertise für Big Data und Edge Computing benötigt wird. Ein Ziel ist es unteranderem die Netzinfrastruktur zu optimieren, um die Entwicklung und auch das Datenvolumen auf den Endgeräten, wie zum Beispiel Autos oder Smartphones, zu verbessern. In diesem Kontext auch sehr sinnvoll. Denn in Bezug auf das autonome Fahren ist Edge Computing derzeit das prägende Paradigma. Durch die Verarbeitung der Daten auf dem Endgerät sind geringe Latenzzeiten im Vergleich zu Cloud Computing garantiert. Gemäß der minimalen Verarbeitungszeit, erhofft man sich eine geringe Unfallquote.

 

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