VPNs – eine kleine Einführung
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VPNs – eine kleine Einführung

Sie sind die Basis von standortübergreifenden Firmennetzen: Virtual Private Networks (VPNs) ermöglichen Unternehmen, über das öffentliche Netz eines Carriers ein eigenes logisches Netz zu betreiben. Umso wichtiger ist es, die wichtigsten Fakten zu der Technologie zu kennen, findet die Computerwoche.

Der Name spricht für sich: „Virtuelle private Netze“ (abgekürzt aus dem Englischen: VPN) verwenden keine eigene physische Kommunikationsinfrastruktur, sondern übertragen ihren Datenverkehr über einen abgesicherten Tunnel innerhalb eines öffentlichen Netzes. Dieses öffentliche Netz kann zum Beispiel das Mobilfunknetz eines Betreibers oder das Internet sein. Unternehmen nutzen VPNs zum Beispiel, um

  • Standorte sicher miteinander oder mit einem Rechenzentrum zu vernetzen,
  • Cloud-Dienste in das Firmennetz einzubinden oder
  • mobilen Mitarbeitern und Mitarbeitern im Home Office Zugang zu ihrer Arbeitsumgebung zu gewähren.

In Zeiten steigender Cyberkriminalität werden VPNs sogar noch wichtiger für die Informationssicherheit von Unternehmen. Deswegen hat die Computerwoche in einem Beitrag Grundwissen zu VPNs zusammengetragen.

Unsicherheitsfaktor Mobile Nutzer

Immer mehr Unternehmen ermöglichen ihren Mitarbeitern, mobil zu arbeiten. Damit können ungesicherte WLANs zum Problem werden. Ein Mitarbeiter sitzt zum Beispiel in einem Café, das einen kostenlosen Hotspot anbietet, und greift mit seinem Smartphone über diesen Hotspot auf das Firmennetz zu. Damit bietet er Angreifern die Möglichkeit, die Datenkommunikation mit zu lesen – wenn diese kein sicheres Protokoll wie https nutzt. Oder über ein VPN erfolgt. Dann nämlich wird der Datenverkehr verschlüsselt und ist auch im öffentlichen WLAN sicher.

Abwägen zwischen Latenz und Sicherheit

Wie sicher, hängt allerdings auch von der VPN-Technologie und ihrer Verschlüsselungsart ab. Grundsätzlich gilt: Je stärker die Verschlüsselung ist, desto länger dauert die Datenübertragung. Daher sollten Mittelständler, bevor sie sich für eine Technologie entscheiden, immer überlegen, welche Daten sie übertragen wollen. Geringe Latenzzeiten (Übertragungszeiten) bietet zum Beispiel das Point-to-Point Tunneling Protocol (PPTP). Allerdings schneidet das 20 Jahre alte Protokoll in Sachen Sicherheit deutlich schlechter ab als heute übliche Verfahren wie IPSec, Open-VPN und SSL/TLS.

Kostenlose Anbieter lohnen nicht

Mittelständische Unternehmen, die einen VPN-Dienstleister suchen, sollten bei Gratis-Angeboten genau hinschauen. „Die Anbieter kostenloser VPN-Lösungen setzen in der Regel auf die Einblendung von Display Ads, bieten nur eine beschränkte Auswahl an Servern und die Verbindungsgeschwindigkeiten lassen oft zu wünschen übrig, weil sich hier die User-Massen tummeln“, fasst die Computerwoche einige Nachteile zusammen. Kostenpflichtige VPN-Dienste lassen sich meist als Abo beziehen und legen kein Datenlimit fest, ab dem die Übertragungsgeschwindigkeit gedrosselt wird.

Sie wollen noch mehr über VPNs wissen? Hier geht es zum vollständigen Computerwoche-Beitrag.

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